Claus Obermeier

 

besonders geschützte Arten

Für besonders geschützte Arten gelten nach Bundesnaturschutzgesetz weitreichende Zugriffs- und Vermarktungsverbote, so ist nachstellen, fangen bzw. pflücken fast ohne Ausnahme verboten. Für streng geschützte Arten ist bereits das Stören (zum Beispiel durch Fotografieren) verboten. Verstöße können jeweils mit hohen Geld- oder Freiheitsstrafen geahndet werden.

Die Einstufung als besonders oder streng geschützt erfolgt über eine Listung in den entsprechenden Anhängen europäischer Naturschutzrichtlinien oder der Bundesartenschutzverordnung.

Besonders geschützt sind:  Arten der Anhänge A und B der EG-Artenschutzverordnung 338/97, Arten des Anhanges IV der FFH-Richtlinie, "Europäische Vögel" im Sinne des Art. 1 der EG-Vogelschutzrichtlinie, Arten der Anlage 1 Spalte 2 der Bundesartenschutzverordnung.

Darüber hinaus streng geschützt sind: Arten des Anhanges A der EG-Artenschutzverordnung 338/97, Arten des Anhanges IV der FFH-Richtlinie, Arten der Anlage 1 Spalte 3 der Bundesartenschutzverordnung

Welche Arten welchen Schutzstatus aufweisen, ist der Online-Datenbank WISIA zu entnehmen: www.wisia.de/

 

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Aus dem Inhalt: Besonders geschützte Arten | gesetzlich geschützte Biotope | Konfliktarten von Biber bis Wolf: Rechtsgrundlagen und Status | Ansprechpartner und Adressen | Internationale Naturschutzabkommen und Konventionen | Natura2000 | FFH-Gebiete


Berichtigungen zur aktuellen Version


Stand Änderung Bayerisches Naturschutzgesetz (Volksbegehren): 1. Lesung angekündigt für 8.Mai